
Wer Hunde hat und abends dann unterwegs ist, kennt das. An einer sonst belebten Straße leuchtet es mal blau, rot, grün oder weiß. Gestern Abend hatte ich die Festtagsbeleuchtung in wechslenden Farben. Mein Hund war davon sichtlich irritiert und bellte den luminösen bulligen Rottweiler, der da ohne Leine an der Isar unterwegs war, an. Mit einem agressiven Knurren erwiderte der Rottweiler das Gebell und ging seinerseits auf meinen Hund los, der das Weite suchte.
Nicht das ich damit gerechnet hätte, aber ein Eingreifen des Hundehalters wäre schon interessant gewesen, trieb doch der Rottweiler meinen Hund auf die befahrene Straße. Fehlanzeige.
Nachdem die Weihnachtsbeleuchtung immer weiter meinen flüchtenden Hund bedrängte und ich hinter ihm herpfiff, bemühte sich der Hundehalter auch mal um seine Töle. Mit dem üblichen Tonfall Marke: "Das macht er doch sonst nicht" rief er seinen Hund zurecht, der etwas zögerlich zu ihm zurückkehrte.
Der Hund leuchtete weiter in rot, gelb, lila, blau und grün und mein Hund flitzte an ihm vorbei, nicht ohne ihn nochmal anzubellen.
"Kannt am Leuchten liegen!?" rief ich dem Hundehalter fragend zu. Keine Antwort. Warten.
"Es könnte am Leuchtband liegen", sagte ich dann. Nach einer kurzen Pause dann die Antwort: "Nein, das glaube ich nicht." Ich für meinen Teil war mir jedenfalls sicher, das es am Leuchten lag und ein wenig an der eher unfreundlichen Art des Trägers. Weil: Wie der Her, so G'scherr und andersherum.

Ein Klassiker unter den einmaligen Gaststättentypen der Stadt ist sicherlich der Mariannenhof im Lehel. Das lässt man sich mal auf der Zunge zergehen: Augustiner-Bar. Wie gesagt, einzigartig.
Was man trinken kann: Das Augustiner Hell.
Was man essen kann: Dazu müsste man das Lokal wechseln.
So ähnlich dürfte es sich mit den dort gemixten Getränken verhalten, zumindest wenn man die Vorlagen anschaut.
Nachtrag: Bestellbar ist das Wiener Schnitzel mit Salat statt der obligatorischen Bratkartoffeln. Highlight: es sind Sardellen dabei, lediglich eine kleine Kaper würde das Ganze perfektionieren.

"ich weiß ja nicht mal, ob die da noch wohnen" , sagt mein örtlicher Dealer für Zigaretten und Alkohol zum Fahndungsplakat, das er in sein Fenster gehängt hat. Gut, was soll er machen? Hat er einmal auf Pump Getränke geliefert und keine Gegenleistung erhalten, ist das dann gerechtfertigt?
Ach, jetzt stellt euch nicht so an. Jede/r, der/die/das einen sparsamen, ehrbaren Einzelhändler oder rechtschaffenden Handwerker in Zahlungsnot bzw. Liquiditätsprobleme bringt, sollte an den Pranger gestellt werden.
Aber dann auch alle Trambahnüberholer, Radlwegblockierer, immer Schnitttrinker, Q7-Gehwegparker, Touareg-Gehwegparker, Cayenne-Gehwegparker, Ml-Gehwegparker, und wie sie alle heißen, nichtsofortbeiGrünlosfahrenden AutofahrerInnen, Tresen-Bedienungs-Anbetungs-Schwachmaten und allgemeine Bedienungs-Anbetungs-Schwachmaten...
Nicht zu vergessen die prompten Anzeigen (nach dem 01. August in Bayern) der Raucher unter der allgemeinen Rufnummer 110, die dann sofort ausrücken müssen und sowas von begeistert sind, weil sie halt müssen.
Aber zurück zum Thema...
Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.
Hat nichts verloren, der Spruch, der ja auch schon etwas älter ist. Für mich hießt das einfach: Ich such mir jemanden Anderen, der mir Zigaretten und/oder Bier verkauft.

Das waren die Aussichten in Richtung München, wobei es dann, wie später zu bemerken war, nicht unterhalb der dunklen Wolke zu regen begann, sondern die ganze Zeit dahinter. Und zwar heftig.


O.K. es ist schon etwas her. Am 25. Juli lief diesmal das Seifenkistenrennen am Gebsattelberg in der Au und leider musste sie in der Erwachsenenklasse antreten gegen die Daniela, von der Polizeiwache in der Au, der einzigen Person, die in die Seifenkiste reinpasste. Im Wechsel mit der SBS Systemberatung, netten Apple-Händlern aus Neuhausen, gelang es nicht, die Daniela zu bezwingen.
Schuld waren sicherlich die Kugellager, dies es nicht gebracht hatten. Auch ein Durchlauf mit zwei Personen auf der Kiste brachte nämlich nichts. Daniela gewann wie immer mit etwas Vorsprung. Vielleicht war auch der Döner, den die Polizei kurz vor dem 3. Durchgang zu sich genommen hat, ausschlaggebend, wer weiß das schon.
Hier im Bild: Lou im Kampf gegen Daniela, hier nur mit ihrer Kiste im Bild.
Letztes Wochenende auf einer Rüdenparty.
Eine Einweihungsfeier des neuen Hauses einer Arbeitskollegin. Da setzen sich dann die brünftigen Männer neben eine verheiratete Frau, so um die 40, die ohne Ihren Gatten gekommen war. Immer mit engstem Körperkontakt. "Du, rutsch amoi a bisserl!" Auch wenn nebendran noch so viel Platz war. Dann drehen sie sich um, greifen mal an Bauch mal an den Busen und fragen dann: “Wos? Du machst keinen Sport? Dafür bist du aber gut beinander.” Frei übersetzt wäre das dann: “Gehen wir ficken?”

©Foto: Kokopelli / pixelio.de
Auch "lustig" zu vorgerückter Stunde die Anekdote vom unbekannten Zahnarzt, dessen Gattin am Tisch gegenüber saß. Scheinbar desinteressiert beobachtete diese das Anbandeln des Gatten mit der Dame, bis sie dann zu vorgerückter Stunde meinte, dass sie nach Hause fahren wollte. Oder heißt es wollen würde?
Der notgeile Gatte meinte, dann bliebe er noch ein Weilchen. Als dann die Dame meinte, sie führe jetzt mit der S-Bahn nach Hause, überlegte es sich der underfuckte Gatte anders und meinte: “Ach, wenn jetzt alle gehen, dann komme ich mit.”
Entweder ist da draußen ein Swingerclub oder die finanziellen oder sonstigen Abhängigkeiten der Zahnarztsgattin sind so groß, dass sie das Arsch nicht hat zu Fuß laufen lassen.
Soweit aus dem zügellosen Südosten Münchens außerhalb der Weihnachtsfeiern.
Im Englischen Garten stehen einige Bänke herum...


Patenschaften für die jeweilige Bank geben einer völlig andere Ausdrucksform Raum








Und mit diesem schönen Spruch von Antoine de Saint-Ex bereiten sich jetzt mal alle auf das Spiel England gegen Deutscheland vor und blicken in dieselbe Richtung, nämlich auf die Mattscheibe.

Andy Goldsworthy hätte seine Freude an diesen Fundstücken am Isarstrand hinterm DAV auf der Praterinsel.






Zwei Tage später hat dann die große Flut alles mitgenommen.
hat es aber nötig.
Kaum wird ein Stück aus einem SZ Artikel zitiert, ist auch schon die Verwertungsfirma DIZ, zuständig für Abmahnungen und hilfreichen Tipps zur kommerziellen Verwendung des Geschriebenen zur Stelle. An sich ja durchaus sinnvoll. Aber für ein Zitat mit Verlinkung und Quellenangabe?
Der ökonomische Druck scheint zu wachsen und durch dieses kleine Abmahnungsschreiben ist der wirtschaftliche Schaden, den der SZ Verlag damit hat, erheblich größer geworden, als die aufgerufenen 500 Euro in die Kassen spülen sollte. Allein sieben gekündigte Abonnements angesichts dieser kleinlichen Aktion sind in Zahlen ausgedrückt: 7 x 502,80 Euro = 3519,60 Euro minus 500 Euro ergibt dann 3019,60 Euro.
Naja, davon könnte man vielleicht einen Lektor bezahlen, der anstelle der armen Redakteure die Artikel redigiert.
Nachtrag: Die 500 Euro haben sich halbiert.
Vielleicht geht ja doch noch nicht den Bach runter...
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Wer Hunde hat und abends dann unterwegs ist, kennt das. An einer sonst belebten Straße leuchtet es mal blau, rot, grün oder weiß. Gestern Abend hatte ich die Festtagsbeleuchtung in wechslenden |
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Ein Klassiker unter den einmaligen Gaststättentypen der Stadt ist sicherlich der Mariannenhof im Lehel. Das lässt man sich mal auf der Zunge zergehen: Augustiner-Bar. Wie gesagt, einzigartig.
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"ich weiß ja nicht mal, ob die da noch wohnen" , sagt mein örtlicher Dealer für Zigaretten und Alkohol zum Fahndungsplakat, das er in sein Fenster gehängt hat. Gut, was soll er machen? Hat er |
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Das waren die Aussichten in Richtung München, wobei es dann, wie später zu bemerken war, nicht unterhalb der dunklen Wolke zu regen begann, sondern die ganze Zeit dahinter. Und zwar |
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O.K. es ist schon etwas her. Am 25. Juli lief diesmal das Seifenkistenrennen am Gebsattelberg in der Au und leider musste sie in der Erwachsenenklasse antreten gegen die Daniela, von der Polizeiwache |
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Letztes Wochenende auf einer Rüdenparty.
Eine Einweihungsfeier des neuen Hauses einer Arbeitskollegin. Da setzen sich dann die brünftigen Männer neben eine verheiratete Frau, so um die 40, die |
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Im Englischen Garten stehen einige Bänke herum...
Patenschaften für die jeweilige Bank geben einer völlig andere Ausdrucksform Raum
Und mit diesem schönen Spruch von Antoine |
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Andy Goldsworthy hätte seine Freude an diesen Fundstücken am Isarstrand hinterm DAV auf der Praterinsel.
Zwei Tage später hat dann die große Flut alles |
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Ein Kleinod wurde mir letztens gezeigt:
Mit Dank an die |
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hat es aber nötig.
Kaum wird ein Stück aus einem SZ Artikel zitiert, ist auch schon die Verwertungsfirma DIZ, zuständig für Abmahnungen und hilfreichen Tipps zur kommerziellen Verwendung des |
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Die Autofahrer in München hatten zu Beginn des 2. Ökumenischen Kirchentages (Ökt) durchaus unchristliche Gedanken. Nichts ging mehr in der Stadt und wer nicht das Glück hatte, seine Datscha |
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Werden wir ihn wiedersehen? Den Geldje? Zugegeben, Schnee von gestern. Mittlerweile steht es fest, dass gut eine Billion Euro für die Stützung maroder Staatshaushalte zur Verfügung gestellt wird. |
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Schlechte Nachrichten in der letzten Wochenendausgabe der SZ: Ullo ist gestorben und wurde am Dienstag, 27.04.2010 auf dem Westfriedhof begraben. Wer ihn gekannt hat, kann sich bestimmt an die eine |
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Die Kohlstraße an ihrer nettesten Stelle. Auf alten Turnbänken aus Kunst(leder)bezug ein Tegernseer Hell trinken und den Auswärtigen bei den Parkversuchen zuschauen. Es waren 4 Anläufe bis der |
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das ist schon mal die halbe Miete.
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