
... Sommer ist um, s'wird warm im Krematorium.
So schön dichteten die wahrscheinlich nur noch Wenigen bekannten Insterburg & Co, seinerzeit mit dem furchtbaren Karl Dall an der zweiten Geige.
Die Vorweihnacht, aktuell mit Schnee und langsamen (böse Zungen sagen: vorsichtigen) Autofahrern, hat Einzug gehalten. Weihnachtsgeschenke werden in diversen Haushalten gebastelt, die kommen ja von Herzen und ärgern die geldgierigen Standlbesitzer auf den unzähligen, immer mehr um sich greifenden Weihanchtsmärkten, die um ihren Umsatz fürchten müssen.
Hier auf dem Bild ein Beispiel für das nächste Jahr: Schöne Kerzen für die Lieben aus alten Wachsresten.
Zugegeben, Bienenwachsreste duften schöner oder besser, aber für den sommerlichen Gartentisch tun es auch diese Modelle.
Ach ja, die Standlbetreiber z.B. auf dem Schwabinger Weihnachtsmarkt sind schon eine seltene Spezie. Da steht man ca. 3 Meter vor Ihrem Standl und aus irgendeinem, mir nicht schlüssigem Grund, versuchen Sie mit schlechter Laune den Raum vor Ihrem überteuertem Tand freizuhalten und meinen, dass die Anwesenheit mögliche Kunden vergraulen würde.
Welch Chuzpe.
Die Skulpturen, die für 40 bis 70 Euro den Besitzer wechseln sollen, könnten auch vom Bleigießen aus dem Vorjahr stammen und sind ästethisch ein Grauen. Der Glühwein ist billig, zumindest was die Qualität angeht, die Betreiber humorlos bis unfreundlich und eigenlich sollte man sich den Kas sparen.
Dieser Beitrag wurde erstellt in
alltag ,
fricus blog und getagged mit
München ,
Weihnachtsmarkt ,
Vorweihnacht