Der Pirellikalender für ...

...Lycra-Träger und Zweiradmechaniker oder heißen die jetzt schon Zweiradmechatroniker? Das gilt selbstverständlich, wie auf dem Plakat zu sehen ist, auch für Innen.

Momentan allerdings sind die Eisflächen, die sich unerwartet hinter Kurven auftun, für RadlerInnen eher ein Problem. Abhilfe schafft da der kleine Radlladen. Einfach die Radl ohne den Rahmen in die Augustenstraße 88 schicken mit einem kleinen Brief, dass man gern die Winterreifen aufgezogen haben möchte und gegen eine kleine Gebühr in Höhe des Material-, Montage- und Versandpreises kann man mit den Spikes volle Kanne auch bei Schnee und Eis um die Kurve brettern.

Münchner haben es da etwas einfacher. Der kleine Radlladen liegt an der U-Bahnstation Thersienestraße in der Maxvorstadt.

Das Plakat hängt übrigens in Obersendling.

Da habe ich aber gestaunt ...

... als ich diese Nachricht auf unserem Messageboard vorgefunden habe. Früher hieß es ja Greenboard oder einfach nur Schiefertafel, aber das hört sich ja so rückständig an.

Nachdem das Whiteboard jetzt in wohlhabenden Schulen sich mehr und mehr verbreitet und zumindest die vorderen Reihen davon profitieren (die hinteren Reihen können nichts sehen, das sich das Whiteboard ja nicht nach oben verschieben lässt, bzw. der/die/das LehrerIn so weit oben nicht schreiben oder sagt man jetzt marken kann), ja da ist schon der nächste Hit für Schüler da: Der erweiterte Overheadprojektor.

Grundprinzip ist eine kleine Kamera, die alles aufzeichnet, was auf der Montagefläche so passiert und rumliegt und über einen Beamer an die Wand wirft. Früher nannte man es Episkop. Wie neue das Teil heißt, weiß ich nicht, aber angesichts des Projektionswinkels könnten auch die hinteren Bankreihen, die es ja meist am nötigsten haben, an der Wissensvermittlung teilhaben.

Jetzt muss nur noch ein Frosch vom/von der LehrerIn seziert werden, der Frosch kann auch vorher betäubt werden und der Ekel über zuckende Gliedmaßen hält sich in Grenzen, weil: Ist ja bloß ein Film. Das ist gut so.

ABer was mich noch interessieren würde: Was wollte Bhagwan von mir an meinem Geburtstag? Und warum hat er keine Telefonnummer hinterlassen unter der ich ihn zurückrufen konnte? Hat er seinen Namen wieder geändert? Heißt er nicht mehr Osho? Und wie heißen Oshos Anhänger heute? Immer noch Ma oder Swami?

Bitte meldet euch nicht. Schaut euch Sommer in Orange an und amüsiert euch.

Wer schon mal Betteln war ...

... der kennt das. Es kommen zwei Leute auf einen zu und der Linke gibt kein Geld.

Stattdessen etwas Anderes, die Adresse des zuständigen Sozialamtes, den Tipp, man solle doch arbeiten gehen, ein Synonym für: Geh doch nach drüben (geht ja jetzt nicht mehr so einfach wie vor '89) oder ein Gutscheinheft, mit dessen Hilfe man das zweite Essen umsonst bekommt.

Das hatten wir im sonst so heimeligen Café Hüller dabei und aßen viermal das teureste, einmal das billigste und einmal ein Essen im mittleren Preissegment.

Als es zum Bezahlen kam, wollte die Fachkraft das billigste Essen auf den Gutschein anrechnen. Man einigte sich auf das mittlere Preissegment, mit durchaus gemischten Gefühlen.

Alte Kradler!

Und das Schlimmste: Dass man selbst zu einem wird.

Wir haben dann das Heft weggeworfen. So eine schlechte Werbung. Man kommt nur schlecht drauf, auch wenn das Essen einigermaßen war und muss auch noch um DreiEuroFünfzig feilschen.

Das nächste Mal nehme ich so einen Gutschein und lasse ihn einfach als Trinkgeld liegen, da kann sich dann die Bedienung selbst bedienen.

Das Maria ...

in der Klenzestraße im Schöner Wohnen Viertel des Glockenbachs zu München, dem Pendant zum Prenzlauer Berg zu Berlin ist ein leckerer Ort.

Eine kleine Speisekarte, mit einem vielversprechenden Kürbisrisotto und Zanderfilet bestückt, kann interessieren. Leider kam die ausgelieferte Mahlzeit etwas trocken daher, ein Tribut an die Uhrzeit, hoffe ich mal. Der Zander hatte die Konsistenz eines Bacalhau/Bacalao und wurde im Verbund mit dem nicht ganz stilsicher gewählten Tegernseer Hell eher zur Enttäuschung. Also das nächste Mal einen trockenen Weißwein dazu und eigenes Baguette mit selbstemachter Zitronenbutter mitbringen und dann flutscht das Essen. Der Schweinsbraten mit Breznknödeln war laut Begleitung in iner Sauce ertrunken, eine Kruste wurde gesucht und nicht gefunden und die Breznknödel in Form von Serviettenknödeln drapiert wandelten im Laufe der Nahrungsaufnahme ihrem Aggregatzustand von "etwas hart" zu "labrig". Dies war der Sauce geschuldet, die bayrisch rustikal in Suppenmenge auf dem Teller schwamm.

Das Dessert in Form eines Bananen Ti Ra Mi Sus kam auf den Tisch und der von mir sehr zum Leidwesen meiner Begleitung als "Affenkotze" getaufte Nachtisch versöhnte mich ein wenig, nein eigentlich ganz, da die Stimmung im Maria im Vergleich zu den anderen Schuppen im Trendviertel noch die Beste ist. Keine auf Depp gestylten Bedienungen, die schon auf den Feierabend und den Dealer warten, um die Nacht durch zu feiern, sondern eine ruhige Athmosphäre, in der man sich unterhalten und Spaß haben kann. Ja, man muss auch Spaß haben können. Ein Hoch auf Paul.

Eine Kampfaufgabe für die Männertoilette gäbe es noch:

Den fehlenden Sperrriegel im Eingangsbereich ...

... wieder installieren, damit die notdürftigen Männer sich an der Klinke beweisen können.

Wer noch fehlte an diesem Abend: "Stockinger" Autor Dieter Weißbach und Sissi Perlinger.

Rätselhaftes Bielefeld

oder zumindest in der Nähe davon.

Zweischlingen, ein Tagunsgsort, Ausflugslokal und eine Kleinkunstbühne zwischen Osnabrück und Debielefeld gelegen, hat auch was zum Essen. Wenn, ja wenn man sich nicht das Falsche bestellt. Ich griff in die vegane Kiste und bestellte Tofu mit Zwiebeln und chinesischen Nudeln. Leider gab es zum bestellten Gericht keine Gebrauchsanweisung der auftragenden Bedienung.

Erst beim Abräumen verriet sie mir, dass ich die noch harten Instantnudeln mit der lauwarmen Sauce hätte vermischen sollen und so den Garprozess hätte einleiten können. Damit hätte ich dann auch die Nudeln kosten können, die das ganze Essen sozusagen als Nest verzierten. Ja, hätte ich mal machen sollen.

Aber man muss ja nicht nur meckern. Der Tofu und die Zwiebeln waren köstlich und zusammen mit reichlich Bier wurde dann doch noch eine Mahlzeit draus.

Schöne Flecken ...

finden sich im Englischen Garten zu München. Die Wiese ist jahreszeitbedingt leider etwas feucht und ich will auch gar nicht wissen, was im bzw. hinter dem Gebüsch so alles rumliegt. Aber so von außen betrachtet ...

Die arme Sau ...

... vom Nachbartisch bestellt sich ein Wiener Schnitzel im Spitzen-Gourmettempel des Lehels, der Marianne.

Schon eine Minute nach dem Bier kommt das Essen. Schaut lecker aus, gell? War aber gar kein Wiener Schnitzel sondern die Variante: Schnitzel Wiener Art und zwar aus der Friteuse / Frittüre.

Der Bedienung, ca. 35 Jahre alt und anscheinend schon dorat, nahm dann nach einer Weile die Beschwerde auf: "Sie hatten doch Schnitzel gesagt." Darauf der Nachbar: "Ja. Wiener Schnitzel. Das habt ihr doch auf der Karte, oder?"

Ohne eine weiteres Wort (z.B. des Bedauerns, der Entschuldigung, etc. pp) nimmt der Bedienung den Teller und nach zehn Minuten kommt ein Wiener Schnitzel (das sich schon mal freiwillig aus der Panarde schält) mit Bratkartoffeln und der angesagten Preisselbeersauce, die neuerdings dazu gereicht wird. Salat ist nicht vorgesehen, kommt auch nicht.

Der Nachbar, wohl schon ans Ungemach gewohnt, hat dann auch die Zwiebeln in den matschigen "Brat"kartoffeln, die diese ja lt. Menükenntnis zu Lyoner Kartoffeln machen, tapfer zur Kenntnis genommen, beiseite gelegt und ist dann nach dem Verzehr des Essens, des Bieres und nach Bezahlen der Zeche im Nirwana verschwunden.

Soweit aus der Welt der Degustation.

Der Wochenmarkt ...

birgt Schätze.

Der Apfelstand auf dem Wochenmarkt im Lehel hat diverse Spirituosen auf Lager. Etwas Reife könnten sie noch vertragen, aber der Glastest ist schon sehr vielversprechend. Donnertags am St. Anna Platz.

Der Herbst ist nah ...

... Sommer ist um, s'wird warm im Krematorium.

So schön dichteten die wahrscheinlich nur noch Wenigen bekannten Insterburg & Co, seinerzeit mit dem furchtbaren Karl Dall an der zweiten Geige.

Die Vorweihnacht, aktuell mit Schnee und langsamen (böse Zungen sagen: vorsichtigen) Autofahrern, hat Einzug gehalten. Weihnachtsgeschenke werden in diversen Haushalten gebastelt, die kommen ja von Herzen und ärgern die geldgierigen Standlbesitzer auf den unzähligen, immer mehr um sich greifenden Weihanchtsmärkten, die um ihren Umsatz fürchten müssen.

Hier auf dem Bild ein Beispiel für das nächste Jahr: Schöne Kerzen für die Lieben aus alten Wachsresten.

Zugegeben, Bienenwachsreste duften schöner oder besser, aber für den sommerlichen Gartentisch tun es auch diese Modelle.

Ach ja, die Standlbetreiber z.B. auf dem Schwabinger Weihnachtsmarkt sind schon eine seltene Spezie. Da steht man ca. 3 Meter vor Ihrem Standl und aus irgendeinem, mir nicht schlüssigem Grund, versuchen Sie mit schlechter Laune den Raum vor Ihrem überteuertem Tand freizuhalten und meinen, dass die Anwesenheit mögliche Kunden vergraulen würde.

Welch Chuzpe.

Die Skulpturen, die für 40 bis 70 Euro den Besitzer wechseln sollen, könnten auch vom Bleigießen aus dem Vorjahr stammen und sind ästethisch ein Grauen. Der Glühwein ist billig, zumindest was die Qualität angeht, die Betreiber humorlos bis unfreundlich und eigenlich sollte man sich den Kas sparen.

Koid is

Wenn der Wind nicht wäre, fühlte es sich wärmer an, aber so? Selbst der Hund zögert, wenn er zum Spaziergang aufgefordert wird.

Strategie ist gefragt ...

... wenn man am Samstag den Wochenmarkt am Seehaus besucht.

Erfahrene Einkäufer kommen grundsätzlich zu zweit. Wichtig ist es, dass sich schon mal jemand in der Reihe anstellt, um die Wartezeit zu verkürzen. Währenddessen wird von der anderen Person das Gemüse zusammengeklaubt und im Korb nach vorn getragen, was somit die Wartezeit für Alleineinkäufer, die hinter dem Platzhalter stehen, verlängert.

Danke für die Zeit, die ihr mir schenkt. Ich hab ja sonst nichts zu tun.

oder

Wer stellt sich für mich in die Reihe, damit ich früher dran komme.

Hinterm Großwirt ...

... in Bergkirchen wird's romantisch. Bei Sonne und etwas kälteren Temperaturen sind auch nicht so viele unterwegs, um das formidable bayrische Essen zu verdauen.

Wer gestern nur die Rute bekommen hat ...

... hat sicherlich die Wegzehrung vergessen, die Herr von Myra als Wohltäter der Kinder nun mal braucht. Einige der Erwachsenen meinen, dass sie wohl auch noch in den Genuss von Äpfeln, Nüssen und allerlei süßem Tand kommen, wohl ob ihres kindlichen Verhaltens.

Dabei war es im Mittelalter eher so, dass Klosterschüler (Kinder) sich aus ihren Reihen einen Kinderbischof wählen durften und das Verhalten der Erwachsenen tadeln durften.

Die Frage nach bravem und frommen Verhalten, meist unterstützt durch den Krampus wurde nach und nach wohl einfach abgestellt um die lieben Kleinen nicht zu traumatisieren. Also keine Gewalt am Nikolaustag, aber ein kleiner Rollentausch, ob die Alten sich das ganze Jahr über gut und richtig verhalten haben, wäre doch schöner, als nur Süßkram zu verteilen.

Die Mini

ist bekanntlich auch so ein Auto, dem man rückwärtsfahrend nicht in die Quere kommen sollte. Die Sicht nach hinten ist bekanntermaßen sehr schlecht und führt über zu Lack- zu Sach- zu Körperbeschädigungen bei Verkehrsteilnehmern und Gegenständen, die nicht rechtzeitig aus dem Weg spingen. Nach vorn ist dieses Modell ein echter Hingucker. Man glaubt es kaum, wie viel Zeit die Leute doch haben.

Die Isar ...

... hat ja im Moment wenig Wasser. Hier das Suchspiel mit Hund im Panoramabild.

Wer Hunde hat

braucht auch mal Hundeaufpasser. Für einen Euro die Stunde. Klein oder alt. Super.

Die Gurke mal wieder

Da steht sie bretterlbreit mitten auf dem Gehweg. Anscheinend hat der Diesel keinen Rückwärtsgang und kann nur vorwärts in eine Parkposition geschoben werden. Aber bei der Gelenkigkeit der Fahrerin ist das vielleicht auch besser so, weil, wenn man sich vorstellt, die würde versuchen, sich umzudrehen, hat man als Fußgänger oder Radler schlechte Karten, wenn man hiter der Gurke stehen sollte oder fahren sollte.

Positiv anzumerken ist lediglich, dass die Plakette eine gelbe 3 hat und die Zeit läuft.

Paten gesucht

Hilfe. Die Frieda hat aller Wahrscheinlichkeit einen Tumor, der in Ihrem jugendlichen Alter (das wächst er noch fröhlich vor isch hin) weggelasert werden kann.

Wer also Pate oder Patin der Frieda werden möchte, kann dies tun und einen kleinen Beitrag zu den zwei Laserbehandlungen, die mit je 550,00 Euro zu Buche schlagen, leisten.

Dafür wird dann an jedem 25. Mai ein Hundegeburtstag gefeiert, zu dem die Paten sich zu einem Stück Hundekuchen und vielleicht einem Bier oder zweien  herzlich eingeladen fühlen dürfen.

Junter mit der Jose - Aus der Rubrik "Lecker"

Wie schon "Clubstichfahrer" Jorge ('xorxe) oder für einige wenige vielleicht verständlicher (Horche - mit stimmlosem H) immer zu sagen pflegte:

"Wenn Bauma (Baumaschinenmesse in München mit vielen Taxifahrten ins Rotlichtmilieu) is, dann geht's Junter mit der Jose." Dazu hatte er immer einen Schwung Visitenkarten der einschlägigen Etablissements wie zufällig auf der Rückbank drappiert, damit der Fahrgast auf entsprechende Gedanken kam.

Dazu passend der JoséCafé für die Jose. Geht zur Not auch ohne Wasser und mit viel Spucke.

Hunde ...

... haben ja eigentlich grüne Augen, wenn's blitzt, deshalb sollte man auch schnell laufen, wenn man das Grüne in den Augen eines hundes erkennen kann. Unser Hund hat diese Augenfarbe, lt. Farbmanagement, dem Handbuch für Grafikdesigner unter assoziierter Geschmack: sehr süß.

Naja.